Heimturnier 2008 Sonntag

Gruppe IV
Gruppe IV

Der Sonntag des Voltigierturniers an der Kummerwie stand dem vorangegangenem Tag in nichts nach: Spannender Sport, zahlreiche Besucher und zufriedene Gesichter waren das Fazit des Tages.

Im Vergleich zum breitensportlichen Samstag stand am Sonntag der Leistungssport bis hin zu den höchsten Klassen im Mittelpunkt. Die Gruppen und Einzelvoltigierer mussten sich dem Urteil dreier Richter stellen. Sandra Haseley, Iris Heyden und Britta Rüsing- Brüggemann bekamen am Vormittag zunächst die Pflichten der C- und B- Gruppen zu sehen. Dies sind die dritt- und zweit- höchsten Klassen des Voltigiersports. Um die Pferde zu schonen wurden Pflicht und Kür an diesem Tag getrennt gezeigt. Aus den heimischen Riegen gingen hier die dritte und zweite Gruppe an den Start.

Nach den Pflichten folgten die Einzelvoltigierer. Den Wettbewerb der Einzelnachwuchsvoltigierer dominierten die Gäste aus Büren vor den heimischen Voltigierern. Beachtenswert ist jedoch, dass die Soesterin Viviane Heisler bei ihrem ersten Einzelstart eine sehr souveräne Leitung mit einer ausdrucksstarken Kür präsentierte und sich somit den dritten Platz sicherte. Sie turnte auf dem routinierten Wallach Esprit. Kathleen Schäferhoff hatte mit dem noch unerfahrenen Pferd Rusty eine nicht ganz einfache Ausgangsposition. Trotzdem konnte sie sich im Vergleich zu ihrem letzten und ersten Start um Weiten verbessern. Den Wettbewerb der Einzelvoltigierer der Klasse B machten die Soester dann unter sich aus. Antje Rehermann zeigte auf Esprit eine saubere Pflicht und eine sehenswerte Kür und verwies damit die Konkurrenz aus den eigenen Reihen auf die Plätze. Ganz knapp verfehlte sie mit ihrer Wertnote von 6,497 die Aufstiegsnote von 6,5 in die nächst höhere Klasse. Den zweiten Platz konnte sich Stefanie Frank auf Shakespeare mit ihrer peppigen Kür erturnen. Auf den weiteren Plätzen landeten Carola Steffens mit Esprit, Gianna Sültrop auf Rusty und Claudia Römling auf Esprit vor der Konkurrenz aus Havixbeck. Den Einzelvoltigierwettbewerb der Klasse A dominierten die beiden Kader- Voltigierer aus Büren. Lars Röttgen und Jutta Müller ließen der Soester Voltigiererin Claudia Kruse auf Esprit keine Chance, so dass sie sich mit dem ritten Rang zufrieden geben musste. Alle Einzelvoltigierer aus Soest wurden von Maria Imhäuser vorgestellt.

Nach der Mittagspause folgte der Höhepunkt des zweiten Turniertages. Es standen die Gruppenküren auf dem Programm. Wir bereits in der Pflicht, wuchs die C- Gruppe aus Soest auf dem Wallach Shakespeare über sich hinaus. Sie präsentieren eine solch überzeugende Leistung, dass ihrer Trainerin Maria Imhäuser am Ende der Vorstellung die Tränen vor Freude im Gesicht standen. Mit ihrer sicheren Pflicht und der tollen Kür wurden sie von dem Richterteam mit einer Aufstiegsnote (5,5 und besser) von 5,514 belohnt. Es jubelten Eva Schulze- Gabrechten, Susanne Thiemeyer, Viktoria Luhmann, Theresa Schulte, Carolin Schulte, Samira Rinsche, Kathleen Schäferhoff, Sabrina Schnabel und Eileen Schäferhoff. Den ersten Platz in dieser Klasse sicherte sich wiederum die Konkurrenz aus Büren, ebenfalls mit einer Aufstiegsnote. Der Wettbewerb der B- Gruppen landete die heimische zweite Gruppe hinter den Teams aus Metelen und Schöppingen auf dem dritten Platz. Auf dem Wallach D’Artangnon zeigte die Gruppe eine Pflicht, die den Zeitrahmen sprengte und ihnen wichtige Minuten in der Kür raubte. Dennoch turnten sie ihre ausdrucksstarke und abwechslungsreiche Kür flüssig und sicher durch, so dass sie mit dem Endergebnis sehr zufrieden sein konnten. Es voltigierten Stefanie Frank, Ina Krakau, Hanna Pröbsting, Sabrina Ahle, Katharina Trockels, Antje Rehermann, Johanna Wienold und Janne Pröbsting. Auch sie wurden von Maria Imhäuser longiert.

Nach den beiden Kürdarbietungen folgten noch einmal die jüngeren Voltigierer in den Leistungsklassen E und D. In der Platzierung betitelte die Richterin die fünfte Mannschaft aus Soest als „tolle Truppe mit sehr viel Potenzial“. Die acht Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren zeigten bei ihrem ersten E- Start eine sehr sichere Leistung ohne Patzer.  Anna Lammert, Johanna Schimmel, Nora Heisler, Rebecca Jäger, Sofia Gümüs, Pia Küppers, Katharina Torley und Ana Kipp, voltigierten auf Esprit, vorgestellt von Maria Imhäuser. Die D- Gruppe aus Soest hatte mit einem kurzfristigen Pferdewechsel zu kämpfen. So starteten sie nicht auf ihrem eigentlichen Gruppenpferd Shakespeare, sondern auf dem noch recht jungen Wallach D’Artangnon. Dieser Wechsel zeigte sich in der Ausführung der Pflicht, da D’Artangnon einen schwungvolleren Galopp als Shakespeare hat. Ihre Kür hatte unter dieser Tatsache nicht zu leiden, so dass die Truppe mit einer guten Wertnote von 4,758 belohnt wurde. Ohne Konkurrenz landeten sie mit Longenführerin Maria Imhäuser auf dem ersten Platz. Die goldenen Schleifen nahmen Helena Rudolf, Laura Hey, Jennifer Fionczek, Viktoria Rudolf, Franziska Bielke, Larissa Thiele, Pauline Küppers, Johanna Meiers und Hanna Krakau in Empfang. Auch die beiden Trainerinnen dieser Truppe, Andrea Schäferhoff und Stefanie Frank waren mit der Leistung ihrer Schützlinge sehr zufrieden.

Der Turniersonntag wurde von den Sechserteams abgeschlossen. Hier besteht eine Gruppe anstelle von normalerweise acht Aktiven aus sechs Voltigierern. Den Wettbewerb machten die auswärtigen Starter unter sich aus, da in dieser Klasse keine Soester Gruppe startete.

Alles in allem war das Turnierwochenende an der Kummerwie ein voller Erfolg. Ohne Komplikationen, dank einer Vielzahl von Helfern, konnte toller Sport mit besonderen Höhepunkten gezeigt werden. Ergänzend zum Sport glänzte das Turnier neben der gut bestückten Cafeteria mit einer Menge an Aktionen, so dass es den Zuschauern an nichts fehlte. Nach einem solchen Fazit können sich alle Aktiven, Helfer und Zuschauer schon jetzt auf die Neuauflage im nächsten Jahr freuen.

 

 

Ergebnisse

Sonntag
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